Auf was sollte man beim Kauf eines E-Bikes achten

auf-was-sollte-man-beim-kauf-eines-e-bikes-achtenWichtige Infos über Elektrofahrräder wie E-Bike und Pedelec

  • Durch Akku, E-Motor und andere Bauteile am E-Bike sind diese etwa 6 bis 9 kg schwerer als herkömmliche Fahrräder.
  • Der Akku sollte generell nur mit dem mitgelieferten / dazugehörigen Ladegerät nach Vorschriften des Herstellers geladen werden. Ansonsten kann die Lebensdauer arg verkürzt oder der Akku sogar beschädigt werden.
  • Nach ca. 300 bis 500 Wiederaufladungen nimmt die Kapazität des Akkus entsprechend ab. Lithium-Ionen-Akkus und Lithium-Polymer-Akku sind ebenso davon betroffen. Ein neues Akku-Paket liegt preislich zwischen 300 und 1.000 Euro.
  • Hochwertige Akkus von modernen Fahrrad-Modellen können etwa 500 bis 1.000-mal wieder aufgeladen werden. Entsprechend der Nutzung und Lademaßnahmen ist dann nach ca. 3 bis 4 Jahren ein neuer Akku nötig.

5 bis 20 % Energierückgewinnung beim E-Bike

Wenn das E-Bike eine „Generatorbremse“ hat, die die Energie rückspeist, können auf diesem Wege 5 bis 20 % wiedergewonnen werden. Unter optimalsten Bedingungen dafür (z.B. bei längeren Bergabstrecken) kann es durchaus etwas mehr sein. Bereits durch „überschüssige“ – nicht benötigte – Energie aus dem Fahrbetrieb kann der Akku wieder voll aufgeladen werden. Der Akku muss immer wieder an einer Steckdose aufgeladen werden. Dies gilt für alle Akkus, es gibt keine Modelle, die das nicht benötigen.

  • Die Nutzung eines E-Bikes ist kostengünstig: Für 100 km wird lediglich ca. 1 kWh verbraucht – dies entspricht ca. 20 Cent Stromkosten.
  • Jedoch muss für die Themen Wartung und Service mehr gerechnet werden als bei herkömmlichen Fahrrädern.
  • Der Wirkungsgrad des Elektroantriebes steigt mit der Drehzahl – bei Direktmotoren mit der gefahrenen Geschwindigkeit! – der Leistungsbedarf selbstverständlich ebenso. Motoren können im optimalen Betriebspunkt (also kurz vor der Leerlaufdrehzahl) 80 bis 90 % Wirkungsrad erreichen.

Checkliste für den Kauf von Elektrorädern (E-Bike / Pedelec)

  • Der Fahrradkauf sollte generell bei einem qualifizierten Fachhändler erfolgen. So erhalten Sie kompetente Beratung und persönlichen Service.
  • Machen Sie ruhig mit mehreren und verschiedenen E-Bike und Antriebsarten Probefahrten. So finden Sie heraus, welches Rad wirklich am besten zu Ihnen passt.
  • Wird Ihnen die Möglichkeit für eine längere Probefahrt verwehrt, spricht dies nicht für einen qualifizierten Fachhändler!
  • Thema Ergonomie: Hier gelten die gleichen Grundsätze wie für ein normales Fahrrad. Weitere Informationen dazu finden Sie direkt hier im Menü unter „Rahmengröße“.
  • Die Garantie ist auch hier gesetzlich für die Dauer von 2 Jahren vorgeschrieben. Bei höherwertigen Elektrofahrrädern wird sie jeweils jedoch deutlich länger. Der Akku ist meist nicht eingeschlossen, da es sich hierbei um ein Verschleißteil handelt.
  • Erfragen Sie, wie lange eine Ersatzteilversorgung für den jeweiligen Akku gewährleistet ist.
  • Prüfen Sie, ob der Akku effektiv und unkompliziert gegen Langfinger (Diebstahl!) gesichert werden kann.
  • Sehr praktisch ist es – nicht nur als Diebstahlschutz – wenn der Akku leicht herausnehmbar ist und so auch im ausgebauten Zustand geladen werden kann.
  • Ein weiterer Pluspunkt: Wenn die Bedienelemente einfach in der Handhabung und die Anzeigen noch dazu verständlich und gut überschaubar sind.
  • Achten Sie darauf, dass die Bremsanlage leichtgängig und hochwertig ist. So ist ein sicheres Fahrgefühl vorprogrammiert.
  • Hochwertige Marken-Fahrräder können ab ca. 1.600 Euro erworben werden. Je nach Qualität, Ausstattung und auch Sonderwünschen können sie dann natürlich deutlich teurer sein.

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