Wie entstehen unterschiedliche Reichweiten mit meinem E-Bike-Akku?

unterschiedliche-reichweiten-e-bike-akkuJe nach Art, Qualität und Hersteller sind E-Bike-Akkus von Haus aus mit unterschiedlichen Leistungen ausgestattet. Beim Neukauf lohnt sich hier ein ganz genauer Blick, für Pendler und Vielfahrer kann es Sinn machen sich einen Zweit-Akku zuzulegen und diesen stets mit sich zu führen. Der Ladezyklus eines Akkus kann mitunter mehrere Stunden dauern. Doch auch wenn Sie „gefühlt“ immer gleichmäßig fahren ergeben sich möglicherweise erheblich unterschiedliche Reichweiten zwischen den Ladezyklen. Woran liegt das? Die Reichweite eines Akkus ist von zahlreichen, zum Teil äußeren, Faktoren abhängig. Zunächst einmal wird jeder Akku natürlicherweise schwächer je häufiger er bereits geladen wurde. Je nach Chemie und Qualität des Akkus ist die Leistung nach 500 bis 1000 Zyklen um ca. 40 % verringert. Im täglichen Gebrauch wirken viele Einflüsse auf die wiederaufladbare Batterie, die die Gesamtkilometeranzahl pro Ladung beeinträchtigen können. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • Reifendruck
  • Fahrstil, Bremsverhalten
  • Gesamtgewicht (Fahrer + Fahrrad + Gepäck)
  • gefahrene Steigung (Streckenprofil)
  • Bodenverhältnisse / Rollwiderstand
  • Windverhältnisse
  • gewählter Unterstützungsmodus
  • Außentemperatur


Eine genaue Vorhersage, wie weit Ihr Akku Sie bringen wird, lässt sich also kaum treffen. Mit der Zeit werden Sie aber natürlich Erfahrungswerte sammeln, die Ihnen helfen können Ihren Akku besser einzuschätzen.
Besonders im Winter sollte der Akku zudem auch noch gut geschützt werden, anderenfalls kann er bis zu 30% seiner Leistung verlieren. Selbst wenn Sie Ihr Bike in der kalten Jahreszeit in den „Winterschlaf“ schicken sollten Sie Ihren E-Bike-Akku nicht für diese Wochen komplett vergessen. Beachten Sie, dass der Akku nicht vollständig entladen gelagert werden sollte. Am Wohlsten fühlt sich der Energiespeicher bei einer Temperatur von ca. 5°C – 20°C.

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