Dellen in meinem (neuen) Fahrradreifen. Ist das Schlimm?

Viele neue Reifen sind verzogen, bzw weisen starke Dellen auf. 
Dies wirkt häufig so extrem, dass man sich gar nicht traut den Fahrradreifen zu montieren. 
Doch ist es tatsächlich schlimm? 
Ist ein Karkassenbruch, eine kürzere Lebensdauer, oder ein platter Reifen zu befürchten?

Die Antwort lautet nein!

Ganz wichtig bei Reifen ist, dass sich diese anpassen. 
So entstehen auch die Verformungen. 
Die Reifen werden in einem 25er Bund gelagert, um sie transportfähig zu halten. Dabei handelt es sich um die sogenannte VE (Verpackungseinheit). 
Da die Reifen zur Platzersparnis selbstverständlich stramm gebunden werden, sind es die „Druckstellen“ welche dem Reifen eine Delle zufügen, oder aber den Reifen insgesamt verformen. 
Viele Käufer vermuten einen Karkassenbruch. 
Davor brauchen Sie jedoch keine Angst zu haben. 
In Reifen werden viele Materialen, auch weiche, verarbeitet. Anders wären die Fahrradreifen nicht so widerstandsfähig. 
Wenn Sie die Reifen montieren ist natürlich, wie bei jedem Reifen, auf eine fachgerechte Montage zu achten, da empfiehlt es sich in jedem Fall Montagefluid zu verwenden, damit die Decke den nötigen Schmierstoff hat, um sich dann bei dem aufpumpen des Schlauchs richtig in die Felgenkanten zu drücken. Nur so kann ein „rundes laufen“ gewährleistet werden.

Es ist also ein Irrglaube, dass ein Reifen welcher verformt ist, von minderer Qualität ist.

Die Stärke der Verformung kann von den folgenden Faktoren abhängen: 
- An welcher Stelle der Reifen im Bund lag
- Gummimischung Seitenwand
- Materialzusammensetzung 
- Art des Pannenschutzes

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