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Wissenswertes zu Reflexstreifen bei Fahrradreifen

Wissenswertes zu Reflexstreifen bei Fahrradreifen

Fahrradreifen gibt es mit und ohne reflektierende Streifen an den Reifenflanken. Doch warum gibt es Reifen mit und ohne die Reflexstreifen und wofür sind sie gut?

Bei Reifen mit Reflexstreifen leuchten diese extrem hell auf, wenn eine Lichtquelle (Autoscheinwerfer, Laterne, Licht von anderen Fahrrädern etc.) auf sie trifft. Das aufgebrachte Material ist retroreflektierend. Das bedeutet, dass die reflektierende Fläche auf dem Reifen das Licht in genau die Richtung der Lichtquelle zurückstrahlt. Dieses hat im dunklen oder bereits dämmerigen Straßenverkehr natürlich einen sehr großen Vorteil: Besonders von der Seite werden Sie als Radfahrer gut wahrgenommen, wenn ein Auto oder andere Beleuchtungsquelle Sie anstrahlt. Gerade mit dunkler Kleidung und dunklem Fahrrad ein unschätzbarer Vorteil, der schon so manchen Unfall vermieden hat. Die Fahrradbeleuchtung (Front- und Rücklampe) strahlt ihr Licht in der Regel zum Großteil direkt nach vorne und hinten ab, je nach Lampe aber kaum oder gar nicht zur Seite.

Die deutsche Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) schreibt in § 67, Absatz 7 vor, dass die Laufräder eines Fahrrades mit Speichenreflektoren oder reflektierenden Reifen ausgestattet werden müssen. In Deutschland reicht es aus, eine der beiden Reflektorarten am Fahrrad zu benutzen, sicherer sind natürlich beide in Kombination. Nur Reifen mit Reflexstreifen, die ausreichend hell und stark reflektieren erhalten das europäische Prüfsiegel ECE-Regularien 88.

Wollen Sie also etwas für Ihre eigene Sicherheit im Straßenverkehr tun, dann sollten Sie zu Fahrradreifen mit Reflexstreifen (z.B. Schwalbe Marathon Plus Reflex Fahrradreifen) greifen, auch wenn Sie zusätzlich Katzenaugen am Laufrad anbringen.