Wer hat den Fahrradreifen erfunden? | Wissenswertes |

Wer hat den Fahrradreifen erfunden?

Wer hat den Fahrradreifen erfunden?

Als Erfinder des Fahrradreifens gelten Charles Goodyear und John Boyd Dunlop. Aber auch die Brüder Michelin aus Frankreich waren in der Folge nicht ganz unbeteiligt, denn sie waren es, die den Schlauch für den Luftreifen erfanden.

Der US-Amerikaner Charles Goodyear entdeckte 1839 die Vulkanisation. Mit diesem Verfahren konnte man zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit Gummi herstellen. Der Reifen war hier aber noch nicht erfunden.
Aber schon wenige Jahre später, im Jahr 1845, meldete der Schotte Robert William Thomson den vulkanisierten Gummireifen für Fahrräder zum Patent an. Leider fand er aber keine Abnehmer für seine Idee. Das Fahrradfahren war damals noch nicht sehr verbreitet. Dadurch geriet der Gummireifen erstmal wieder in Vergessenheit.
Erst einige Jahrzehnte später, im Jahr 1888, erfand der britische Tierarzt John Boyd Dunlop einen einfachen Fahrradluftreifen. Durch den Luftreifen wurde das Fahrradfahren durch die Luftfederung deutlich komfortabler. Vorher wurden Fahrräder auch „Boneshaker“, also „Knochenrüttler“ genannt.
Der ganz große wirtschaftliche Durchbruch kam dann im Jahr 1891. Die französischen Brüder Édouard und André Michelin erfanden den Luftreifen mit Schlauch.

Tags: Reifen, Schlauch